Wuppertal wehrt sich: 24 Stunden gegen Kaputtsparen

„Theater macht reich“ hieß das Motto von Wuppertaler Bühnen und dem Aktionsbündnis „Wuppertal wehrt sich“ am 19 und 20. Januar vor dem Barmer Rathaus und dem von Schließung bedrohten Schauspielhaus.
Wuppertal braucht aber viel mehr als Theater, Oper, Bibliotheken und Schwimmbäder, Wuppertal braucht mehr als Geld! Wuppertal braucht Menschen, die entschlossen sind dem Sterben der Stadt etwas entgegen zu setzten, mit Engagement, Inspiration und Tatkraft. Wuppertal braucht dich und mich!
Wenn es gelänge, das sinkende Schiff wieder flott zu bekommen, wäre dies nicht weniger als: „DAS WUNDER VON WUPPERTAL“. Packen wir´s an!

Schneechaos: Radfahrer (nicht WSV!) absteigen!

Schneeräder

SchneeBahnTrasseNord – NordBahnTrasseSchnee – Bahn


Heiliger St. Blasius, Schutzpatron der Laubbläser

St. Blasius (gest. um 316) gehört immer noch dem Team der Vierzehn Nothelfer an. Er ist Schutzpatron u. a. der Halskranken, Ärzte, Musikanten, Bauleute, Maurer, Gipser, Gerber, Schuhmacher, Schneider, Strumpfwirker, Weber, Wollhändler und Laubbläser.
Er hilft gegen Halsbeschwerden, Blasenleiden, Blutungen, Zahnschmerzen, Geschwüre, Pest.
Wenn also einer die Macht hat Wuppertal zu retten, dann er!

Bergischer Trödelkram rotweiss

Dog´n snow

Wuppertaler, dem gerade dämmert, was ihm 2010 blüht

Die Zeit der roten Nasen ist wieder da!

Während sich Mensch und Tier noch mit ihren Erkältungskrankheiten herumschlagen,

brütet die „ach so liebliche Natur“ schon die nächste Plage aus, um Millionen Bürgerinnen und Bürger in die Verzweiflung zu treiben: Baumpollen, auch verharmlosend Kätzchen genannt (Erle, Haselnuss, Birke Buche, Weide..).

Wen es trifft, trifft es hart: Rote Nase und mehr.

Klimaerwärmung erreicht Bergische Region

WUPPERTALER/INNEN: Nichtfeiern ist auch keine Lösung!

Vielleicht sollten wir uns das Elend mit den leeren Kassen nicht so zu Herzen nehmen (Wann bist Du zu letzten Mal im Schauspielhaus gewesen?). Es trifft ja nicht nur uns Bergische, sondern viele Städte, besonders in NRW. Wie gehen eigentlich andere Menschen mit solchen Situationen um?

Unser Blick fällt auf Köln, eine Stadt, die schon länger notorisch pleite ist und mit dem putzigen Begriff „Kölscher Klöngel“ ein System von Korruption und Vetternwirtschaft liebevoll umschreibt und durch unkontrolliertes Tieferlegen des Stadtarchives und der halben Altstadt für fette Schlagzeilen sorgte. Doch wer denkt, dass die Kölner sich  dadurch die Laune verderben lassen, irrt gewaltig, et kütt wie et kütt…

Der gerade in Wuppertal aufkochende Schmiergeldskandal in Koproduktion von Ausländeramt und Gemüsehändler Onkel Mehmet – von dem ich das nicht gedacht hätte – würde in Köln lediglich als folkloristische Lachnummer im Karneval verarbeitet werden. Also, seien wir nicht zu ernst und lassen zu Weihnachten ´mal den Rheinländer raushängen, denn was wir heute nicht verprassen, zahlen wir morgen für höhere städtische Abgaben und Blitzer im Verkehr, was soll´s?
Und noch etwas Gutes: Wir haben kein Problem mit Minaretten!

WUPPERKLICKR wünscht beschwingte rheinische Weihnachten und´ne juute Rutsch. Und nächstes Jahr wehren wir uns gegen das Kaputtsparen unserer Stadt, bevor wir noch nach Düsseldorf in´s Schwimmbad fahren müssen!

WUPPERKLICKR: Im neuen Jahr werden wir mit der Seite den Provider wechseln und für neuen Platz sorgen, damit wieder alles rund läuft.

Wuppertal braucht Inspiration! Dringend!

Um das Schauspielhaus sieht´s traurig aus. Jetzt schon.

Wir unterstützen den Protest der Wuppertaler Bühnen gegen Ideenlosigkeit, Trostlosigkeit und leere Kassen.

Schöne Aussichten für Wuppertal 2010



Wahnsinn, gerade haben wir den WSV (Wuppertaler Fussballverein in der 3. Liga) abgeschrieben, da legt er eine beispiellose Erfolgsserie hin und lässt die Abstiegsplätze hinter sich. Wir gratulieren!

Wird Wuppertal, seine Wirtschaft und die gesellschaftliche Entwicklung jetzt ebenfalls Boden gutmachen können? WUPPERKLICKR beautragte seine Forschungsabteilung, eine Zukunftsprognose für 2010 und die folgenden Jahre zu erarbeiten. Als frei Mitarbeiter konnten gewonnen werden:

a) Johannes Rau, als er sich im Grabe umdrehte,

b) Pina Bausch, die gerade eine Zigarette rauchen ging und

c) Barack Obama, während er die Oberbarmer Ersatzkasse in´s Leben rief,

d) Friedrich Engels, der es schon lange gewusst hat.

So entstand ein gewichtiges Werk zur Zukunft der Bergischen Region. WUPPERKLCKR  hat die Ergebnisse in einer grafischen Ansicht zusammengefasst und so sieht sie aus:

WUPPERKLICKR-ON-TOUR: Leipzig, 20 Jahre nach dem Mauerfall

Seit der Kommunalwahl im September 2009 regiert in Wuppertal der Rotstift des Kämmerers Johannes Slawig. Doch seit 2 Tagen ist es offizell: Theater, Schwimmbäder, Kultur, Sport, Stadtteilprogramme u. v. m. werden geschlossen, gekürzt oder abgeschafft. Na toll!!! Noch nie war es so aufregend Wuppertaler zu sein.

WUPPERKLICKR wollte wissen, wie andere Kommunen diese „schwierigen Zeiten“ meistern (oder auch nicht) und machte sich am 3. November per Dampfroß gen Osten auf den Weg nach Leipzig (rd. 500.000 Einwohner) denn dort sollen ja angeblich selbst Kanaldeckel vergoldet sein.

Ankunft: Der leipziger Hauptbahnhof ist eine Wucht und gehört zu den größten und schönsten in Europa; hat allerdings keine sichtbaren Kanaldeckel.

Fast die gesamte Innenstadt ist heute perfekt restauriert. Beispiel Nikolaikirche, eine Augenweide.

Das Gewandhaus, ein Bau aus DDR-Zeiten zeigt bei Nacht eindrucksvoll die Malei von Sieghard Gille.

Leipzig ist aber auch reich an Museen, besonders die Bildende Kunst wird traditionell gepflegt.

Das moderene Museum für Bildende Kunst wirkt duch seine transparente Fassadengestaltung. Wir unterdrücken aufkeimenden Neid mit mäßigem Erfolg.

Die alte Baumwollspinnerei im Vorort Lindenau bietet heute Raum für 60 Künstlerateliers und 14 Galerien. Die Rundgänge im Frühjahr und Herbst gehören zu den kulturellen Höhepunkten (Highlights) der Stadt. Wir haben den Kampf gegen Neidgefühle schon verloren.

Bestimmte Ecken erinnern eindeutig an Wuppertal: Super!

Fazit: Wer aus Leipzig kommend, am Wuppertaler Hbf den Zug verläßt und durch den Fußgängertunnel in´s Herz der Bergischen Metropole schlendert, fühlt sich leicht in eine andere Epoche versetzt, nämlich die der DDR. Stadtkultur sieht anders aus.
Aus fussballerischer Sicht könnte man auch sagen: „Wuppertal steht auf einem sicheren Abstiegsplatz“ (siehe auch Tabellenplatz WSV) und wird ohne ein paar neue Stürmer nicht aus dem Keller heraus kommen. Es würde auch nicht viel bringen den Trainer zu entlassen (wer sollte das auch sein?). Nur ein radikaler Neuaufbau kann uns helfen.

Sie sehen aus wie Du und ich. Sie leben unter uns.

Sie verbergen sich hinter Hecken und Zäunen. Sie vermeiden öffentliches Aufsehen.
Doch urplötzlich schlagen sie ihre grünen Daumen in unschuldige Erde und rasten nicht eher, bis sämtliche Beete durchpflügt sind. Sie… sind Kleingärtner.